2015

Selfie

Mal wieder greife ich dieses verwaiste Blog auf und schreibe meinen jährlichen Jahresrückblick. Selbstreflexion ist eine gute und nötige Sache. Sich über das Gedanken machen, was man in diesem Jahr gemacht hat und was passiert ist, etwas Melancholie walten lassen – auch das darf man. Schon seit Jahren finde ich Gefallen daran, mir über mein eigenes Tun zusammenfassend Gedanken zu machen, denn letzten Endes hilft es einem dabei, ein besserer Mensch zu werden – so abgedroschen, wie das auch klingen mag. Und weil ich nun einmal Blogger bin und dementsprechend gerne Texte schreibe, betreibe ich diese Selbstreflexion auch dieses Mal in schriftlicher Form.

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Kommentare in Blogs und Netzwerken sind wichtig? Am Arsch!

coca meme

Wer ein Blog betreibt oder regelmäßig in diesen liest, wird ein Pro-Argument für Blogs bereits mindestens 1.000 gelesen haben: „Kommentare sind wichtig für Blogs“ – so oder so ähnlich heißt es dann im Kern immer. Ich war so dumm und habe das lange Zeit lang ebenfalls geglaubt. „Dumm“ fragt ihr euch? Weil mir Kommentare auf den Sack gehen.

Kommentare sind an und für sich dazu da, um Diskussionen zu führen sowie Lob und (konstruktive) Kritik zu kommunizieren – im besten Fall jedenfalls. Konstruktive Inhalte sind gut, ich lasse mich gerne kritisieren, wenn es angebracht ist und der Ton stimmt. Wenn es die Leute da draußen also schaffen würden, ein gewisses Niveau zu halten, wäre auch alles in Butter und ich würde mich jetzt nicht dazu gedrängt fühlen, meiner lange angestauten Frustration mit diesem Beitrag (unstrukturiert) endlich Luft zu machen. Sicher: Es sind bei weitem nicht alle so scheiße, wie in den folgenden Zeilen umschrieben, trotzdem vermiesen die Stinker einem die Lust auf Kommentare gänzlich.

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